Das aus rötlichen Sandsteinen der Nordpfalz 1882 erbaute Museumsgebäude befindet sich mitten im Ortskern von Imsbach und hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Nachdem hier 80 Jahre lang die 3. bis 8. Klassen der beiden Konfessionsschulen untergebracht waren, endete 1962 mit dem Neubau einer Grundschule in Imsbach seine Schulgeschichte.

In den folgenden 25 Jahren wurde es zu recht unterschiedlichen Zwecken genutzt. Unter anderem beherbergte es für längere Zeit das "Steinemuseum" der Frau WIEGMANN.

Das Museumsgebäude im Ortskern von Imsbach
Das Museumsgebäude im Ortskern von Imsbach

Nachdem es zuletzt einige Jahre leer gestanden hatte, erwarb es 1997 die Sparkasse Donnersberg und stellte es kurze Zeit später dem Verein "Pfälzisches Bergbaumuseum Imsbach" e.V. zur ausschließlichen Nutzung als Museum zur Verfügung. Nach umfangreichen Aus- und Umbauarbeiten wurde der Kern des heute denkmalgeschützten Hauses dabei völlig renoviert und das Museum konnte im Oktober 2002 eingeweiht werden. Heute können wir Ihnen eine Vielzahl an Relikten, Mineralien und Rohstoffen aus dem ehemaligen pfälzischen Bergbau präsentieren.

Im Zentrum der Vereinsarbeit steht das "Pfälzische Bergbaumuseum" in dem die Vielfalt der Bodenschätze präsentiert werden soll: Geschichte, Gegenwart und zukünftige Chancen der Rohstoffgewinnung in der Pfalz.

Eisen, Kupfer und Silber wurden lange Zeit am Fuße des Donnersberges gewonnen. Nachweislich haben bereits die Römer im nahegelegenen Langental Eisenerz abgebaut und verhüttet. Die Suche nach diesen Rohstoffen, ihre Gewinnung, ihre Aufbereitung und Weiterverarbeitung haben gerade in Imsbach zahllose Spuren hinterlassen, die im Museum gezeigt und erklärt werden:

Neben Unikaten römischer Eisengewinnung begegnet man echtem Rheingold, Grubenlampen, einer Dokumentation der einst bedeutenden pfälzischen Quecksilbergewinnung und vielem mehr. Auch dem Steinkohleabbau ist ein Bereich gewidmet. Der Bergbau auf Erze und Kohlen ist heute in der Pfalz völlig zum Erliegen gekommen, dagegen besitzt die Gewinnung von Rohstoffen der "Steine und Erden" weiterhin eine große Bedeutung. Anschaulich präsentiert ist die Gewinnung von Werk- und Hartstein, Kalksteinen, Kies Sand und Ton, selbst des in geringen Mengen geförderten Erdöls.

In den Jahren 2015 und 2016 wurde das erste Obergeschoss des Gebäudes komplett modernisiert und eine weitere Dauerausstellung hinzugefügt.

 

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